Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr, sondern eine Grundvoraussetzung – auch in der Gastronomie. Gäste fragen heute immer häufiger: Woher kommt der Fisch auf meinem Teller? Der Fischfeinkost-Experte Friesenkrone setzt seit Jahrzehnten auf eine Antwort, die Geschmack und ökologische Verantwortung in der Unternehmensphilosophie vereint. Dahinter steckt eine tiefe Verbundenheit zum norwegischen Hering.
Norwegen: Ein Vorreiter beim nachhaltigen Fischfang
„Wir leben am, vom und mit dem Meer“, lautet das Credo bei Friesenkrone – eine Einstellung, die man mit den norwegischen Partnern im Fischfang teilt. Das Unternehmen bezieht seinen Hering nämlich aus den besten Fanggebieten in der Nordsee und der norwegischen See wie bspw. der norwegischen VikingBank. Warum? Weil Norwegen als Vorreiter beim Schutz der Fischbestände gilt und die Fische dort schonend und naturnah gefangen werden. Dabei stuft der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) den norwegischen Hering als nachhaltig befischt ein. Das Land führte zudem als erstes Land der Welt ein strenges Quotensystem ein. Heute gelten die EU-Fangquoten als Vorgabe, an die man sich strikt hält. Ein weiterer Vorteil: Das Rückwurfverbot. In Norwegen ist es bereits seit 1987 verboten, ungewollten Beifang einfach wieder über Bord zu werfen – eine Praxis, die in der EU erst Jahrzehnte später Einzug hielt. Durch strikte Kontrollen der norwegischen Küstenwache und moderne Überwachungsmethoden wird außerdem sichergestellt, dass zur richtigen Zeit, im richtigen Gebiet und mit dem richtigen Gerät gefischt wird. Das sorgt für eine umfassende Umsetzung der rechtlichen Rahmenbedingungen und schont das gesamte Ökosystem Meer.
Kurze Lieferketten mit wenig CO2-Emissionen
Die Nachhaltigkeit des Herings beschränkt sich aber nicht nur auf den Fischfang selbst. Auch die Transportwege spielen hier eine wichtige Rolle: Denn Hering hat den kleinsten CO2-Fußabdruck aller tierischen Nahrungsquellen, da im Vergleich zu Fleisch kaum Energie vor der Verarbeitung nötig ist. Beim
Wildfang von Hering entsteht weniger CO2 als bei der Haltung von Rindern oder Schweinen. Darüber hinaus setzt Friesenkrone auf klare und kurze Lieferketten: Vom Boot gelangen die Fische ,0zuerst in den Hafen, wo sie für den Transport haltbar gemacht werden. Danach geht es schon direkt zu Friesenkrone nach Marne in Schleswig-Holstein. So stellt das Unternehmen auch nachhaltige Transportwege sicher.
Fazit für die Profi-Küche
Nachhaltigkeit ist bei Friesenkrone keine Phrase, sondern gelebte Praxis. Durch die Kombination aus ressourcenschonendem Fischfang in Norwegen und der handwerklichen Expertise in Marne entstehen Produkte, die den Anforderungen der modernen Gastronomie mehr als gerecht werden. Wer auf Hering von Friesenkrone setzt, serviert nicht nur Fisch – er serviert ein nachhaltiges Superfood der Zukunft.

„Norwegen und Fisch – das gehört zusammen.
Und insbesondere der Hering nimmt in unserer Kultur einen wichtigen Platz ein. Deshalb schauen wir bei der Verwaltung unserer Bestände ganz genau hin. Neben strengen Quoten und der konsequenten Durchsetzung der Vorgaben durch unsere Küstenwache achten wir auch auf schonende und
umweltverträgliche Fangtechniken, bspw. durch Ringwadennetze. Und wir freuen uns sehr, dass unsere Partner in der Verarbeitung dieses Engagement zu schätzen wissen. Friesenkrone setzt bereits seit Jahrzehnten genau aus diesen Gründen auf norwegischen Fisch und wir sind froh, einen so kompetenten Partner im Bereich der Fischfeinkost beliefern zu dürfen.“
CHRISTINE IVERSEN, DIRECTOR GERMANY
BEIM NORWEGIAN SEAFOOD COUNCIL

„Nachhaltigkeit muss sich auch lohnen. Unser norwegischer Hering punktet hier doppelt: Denn er ist nicht nur ökologisch vorbildlich, sondern durch seine hervorragende Qualität und den hohen Omega-3-Gehalt ein echtes Superfood. Wir veredeln den verantwortungsvoll gefangenen Fisch in unserer Manufaktur in Marne größtenteils von Hand. So trifft modernstes Fischerei Management auf norddeutsches Manufaktur-Handwerk. Genau diese Informationen werden in der Gastronomie heute immer wichtiger. Denn der Gast möchte nicht nur gut essen, er möchte sich dabei auch gut fühlen. Ein Hinweis auf die nachhaltige Herkunft des norwegischen Herings in der Speisekarte kann das Angebot aufwerten und Vertrauen schaffen.“
CHRISTIAN STRASOLDO,
GESCHÄFTSFÜHRER VON FRIESENKRONE
Norwegian Seafood Council



