Die Supermarktkette Kaufland hat verunreinigte Mangos aus dem Verkauf genommen. Betroffen seien Filialen in Thüringen,…
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Im ersten Quartal 2011 wurden in Deutschland knapp 2 Millionen Tonnen Fleisch gewerblich produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzte sich damit der seit 2005 bestehende Trend stetiger kräftiger Steigerungen in der Fleischproduktion nicht fort. Dazu haben der nur geringe Zuwachs der Schweineschlachtungen und der Geflügelschlachtungen sowie der deutliche Rückgang der Rinderschlachtungen beigetragen. Im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresquartal stieg die Fleischproduktion nur geringfügig um 0,4 Prozent oder knapp 8.000 Tonnen.
Ein belgischer Hersteller hat mehrere bakteriell belastete Käsesorten aus deutschen Supermärkten zurückgerufen. In einigen Laborproben sei das gefährliche Bakterium Listeria monocytogenes gefunden worden, teilte Belgomilk am Mittwoch in Moorslede mit. Für die meisten Menschen sind die Bakterien zwar harmlos, vor allem bei kranken oder geschwächten Menschen können sie aber zu Erbrechen und Durchfall führen. Gefährlich sind sie vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft, weil sie Früh- oder Totgeburten auslösen können.
Die italienische Finanzpolizei ermittelt wegen möglichen Insider-Handels und Kurstreiberei bei der schrittweisen Übernahme des Milchriesen Parmalat durch den Lactalis-Konzern.
Die Mailänder Büroräume von vier Bankhäusern, darunter Intesa Sanpaolo und Crédit Agricole, sowie der Beratergesellschaften Image Buildung und Brunswick wurden am Mittwoch durchsucht, wie italienische Medien berichteten.
In der deutschen Milchwirtschaft überschlagen sich die Fusionen und Übernahmen. Wenige Tage nach dem Zusammenschluss der deutschen Molkereiriesen Nordmilch und Humana ist die Konkurrenz am Zuge. Der skandinavische Molkereiriese Arla Foods bekundete am Dienstag Interesse an den Allgäuland-Käsereien.
Durch die Fusion mit Hansa-Milch in diesem Jahr verfügt Arla Foods bereits über ein erstes starkes Standbein in Deutschland.
Im Hackfleisch-Streit vor dem Essener Landgericht ist Fleischunternehmer Clemens Tönnies am Dienstag in die Offensive gegangen. „Eine systematische Minderung des Rindfleisch-Anteils ist nicht erfolgt“, sagte der 54-Jährige den Richtern. Sein Unternehmen produziere das „beste Hackfleisch der Welt“ und habe auch nichts zu verheimlichen. Heftige Attacken fuhr Tönnies, Vorsitzender des Aufsichtsrates beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04, gegen die Staatsanwaltschaft. Dabei sagte er: „Das Unternehmen sollte vernichtet werden.“